Wir gehen ja nach England, da regnet es doch ganz oft. Dann habe ich viel Zeit zum Schreiben (und Stricken und Häkeln und Spielen). Denkste, bisher hatten wir einen Tag Regen, einige Tage eher kühles Wetter und ganz viele kurze Hosen-Tage.
Unterdessen haben wir unsere ersten zwei kurzen Fahrten hinter uns, Rückmeldungen an die Boot- und Maschinenbauer sind auch bereits erfolgt. Es gibt nicht viel, das sofort korrigiert werden konnte. Drei Probleme werden noch über den Sommer erledigt, korrigiert. Der Gashebel muss noch ersetzt werden, das GPS funktioniert nicht immer und die Dichtung der Schraube quietscht. Wobei nicht ganz klar ist, ob das Quietschen nur hörbar ist, weil der Motor an sich kaum ein Geräusch von sich gibt und das Wasserplätschern der Schraube kaum ins Gewicht fällt.
Was wir auch schon testen durften ist das Leben und Fahren mit Gästen. Es hat enorm Spass gemacht, Gästen aus der Schweiz unser neuer Lebensstil vorzustellen. Es ist sicher eng, so auf 17 x 2 m, aber es funktioniert! Danke, dass ihr uns besucht habt!
Nichts desto trotz sind wir nun gestartet und haben vor, erst in einigen Monaten wieder in der Marina zurück zu sein. Wir sind immer noch auf dem Trent & Mersey Canal und fahren nordwärts. Die Streckenwahl wird beeinflusst von allem möglichen, z. B. von Lastwagen, die im Kanal landen. Es gibt längere Strecken und kürzere, und für beiden benötigen wir meist gleich viel Zeit. Über den Daumen gepeilt, rechnen wir die Meilen und die Anzahl Locks durch drei und haben die ungefähre Fahrzeit. Heute sind wir von Stone nach Barlaston gefahren, ca. 4 Meilen mit 8 Locks, in ca. vier Stunden. Für das Elektroboot absolut eine perfekte Strecke, wir haben kaum Strom verbraucht, da Thistledown die meiste Zeit still stand beim Warten auf die Lockeinfahrt und -ausfahrt.







