Thistledown

Auf der ersten grossen Fahrt

Wir haben unsere Zeit in der Marina so etwas von genossen! Am Ostersonntag, ist es dann so weit. Wir starten unsere Jungfernfahrt.

Erste Hürde: Verdeck herunterklappen - mit etwas ‘bieschte u jammere’ geschafft

Zweite Hürde: Vom Ponton wegfahren - dank Bugstrahlruder ohne andere Boote zu rammen geschafft

Dritte Hürde: Aus der Marina fahren - dank Bugstrahlruder mit minimalen Kratzern geschafft

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Vierte Hürde: In Schleuse einfahren - OK, von jetzt an zählen wir die Kratzer nicht mehr.

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Die Fahrt ohne Motorenlärm ist so etwas von entspannend. Jeder Vogel ist zu hören, die schlafenden Enten lassen sich nicht stören. Geschwindigkeit ist etwas schwierig einzuschätzen, als Hilfsmittel haben wir Edwins altes Android Tablett in Gang gesetzt, dort können wir die Angaben vom Ortomarinesystem spiegeln. Der Versuch stromsparend zu Fahren führt dazu, dass wir eher langsam unterwegs sind. Für unserer 6 Stundenfahrt benötigen wir ca. 20% der Batterieleistung. Etwas unterstützt durch die Sonne, die unsere Solarpanels anlacht.

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Ein weiterer Vorteil des Elektromotors, es stinkt nicht. Das ist vor allem aufgefallen beim Teilen vom Doppellock mit einem Diesler. Am meisten Respekt hatten wir zuerst vor der Länge, Thistledown ist ca. 3 m länger als unsere bisherigen Mietboote. Das fällt aber viel weniger ins Gewicht als angenommen.

Wir haben einen hübschen Platz auf dem Land gefunden und bleiben erst einmal hier, sicher bis Dienstag – Ostermontag regnets. Das ist die Gelegenheit, den Dieselofen auszuprobieren.

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