… der eigentliche ein langer hätte werden sollen. Nur habe ich leider gestern Abend vor dem Essen Bekanntschaft mit einer chalonnaisischen Bordsteinkante geschlossen – die Folgen davon leider immer noch spürbar. Frische Croissants zum Frühstück gibt es trotzdem, Edwin kämpft sich durch die fremde Stadt bis zu einer der wenigen offenen Bäckereien – es ist Montag und hier ist vieles zu.
Wir liegen im Hafen direkt hinter der Île St-Laurent, von dort bis zur Altstadt ist es eigentlich ein Katzensprung. Über die Passerelle und die Pont-St-Laurent erreichen wir die Stadt und gehen zuerst einmal nach Nordosten Richtung Kathedrale. Die französischen Kirchen wirken etwas kahl, auf jeden Fall die hier in der Bourgogne. Durch die Stadt, vorbei an Fachwerkhäusern erreichen wir die zweite Kirche Église Saint-Pierre. Auf dem Platz davor eine eher spezielle Werbung für das bevorstehende Fest. Entlang der Saône, vorbei am Denkmal für den Erfinder der Fotografie Nicéphore Niépce. Über die Insel humpeln wir zurück zum Boot.
Einen kleinen Vollmondspaziergang muss noch sein. Richtung Stadt sehen wir Lichtspiele an der Kathedrale und gehen neugierig darauf zu. Etwas enttäuscht bewundern wir die erneute Werbung für das Fest nächste Woche. Auf dem Weg zurück über die Insel bewundern wir nicht nur den Vollmond, sondern auch das per Zufall entdeckte Lichtspiel in einer Nebenstrasse auf der Insel.
