Mmh, die Bäckerei vor der Haustüre ist nicht zu verachten! Pain au Chocolat, Croissant und Pâtisserie. Wir geniessen wiederum das Frühstück, füllen unseren Wassertank und machen uns auf zur nächsten Schleuse – Schleuse Nummer 34. Schleusen auf dem Canal du Centre ist noch einmal anders als bisher. Sobald es grün ist, können wir einfahren – mit unserer Ente kein leichtes Unterfangen. Fahren müssen wir bis ganz vorne, da nämlich ist die Schnur, die das ganze Schleusen in Gang setzt. Gegenüber den GB-Locks eigentlich eine leichte Sache. Als wir endlich in der letzten Schleuse – Schleuse Nummer 24 – ankommen, sind wir doch leicht erledigt.
Chagny liegt auf der Grenze zwischen der Côte Chalonnaise und der Côte de Beaune. In der Ferne sehen wir die ersten Weinberge. Das Städtchen ist hübsch und hat einige Restaurant. Wobei wir das Lameloise – das angeblich eines der besten in ganz Frankreich ist – nur aus der Ferne beobachten. Bei einem kleinen Aperitif auf dem Place de la Coq schauen wir den ankommenden Gästen zu: Koreanische Mafia? Alternder Genfer Beau, mit wallendem weissem Haar? Logisch bei den Preisen!!
Beim Abendessen versuchen wir uns an der nächsten französischen Spezialität: Andouillette lyonnaise. Hmm, eigentlich habe ich darauf gezählt, dass wir Hagis gut finden, Blut und Leberwurst essen. Aber diese, immer noch als Darmstücke identifizierbare, Innereien sind gewöhnungsbedürftig.
