Wir verlassen die schöne Aussicht auf den See - sorry, das Mere - und fahren Richtung Osten. Etwas Gutes hat die Autobahn. Das Kreuzen ist eindeutig einfacher als auf dem engeren oberen Teil. Und Kreuzen müssen wir öfters. Trotzdem haben wir das Gefühl, die entgegenkommenden Boote kommen exakt an den engsten Stellen entgegen und es gibt ein zwei Mal Kontakt mit Bäumen oder Untergrund. Einmal müssen wir uns vorne wiederum abstossen um flott zu kommen. Wir fahren vorbei am White Mere und dann durch viel Farmland bis zum grossen Moorgebiet vor Whitechurch.
Aber bevor wir ankommen wird noch etwas gearbeitet. Vier Liftbridges erwarten Arbeit. Trotz Hydraulik brauchen diese viel Kraft zum Hochdrehen. Zudem ist der CRT genau vor zwei dieser Brücken am Erneuern des Ufers. Was sehr lobenswert ist aber nicht gerade praktisch zum Manövrieren.
Die Einfahrt nach Whitechurch und das Drehen vor der Brücke schaffen wir problemlos. Und dann endlich kann ich das erste Mal in UK die Badehose benutzen! Nicht zum Baden im Wasser aber immerhin zum Sonnenbaden auf dem Bootsdach.
Der Weg in das Städtchen ist recht lang und führt vorbei an dem ehemaligen Kanal, der immer noch in Rekonstruktion ist. Whitchurch hat einige sehr hübsche Häuser und in einem davon - dem Black Bear - auch ein sehr gutes Restaurant mit einem schönen Garten.
