Wir verlassen den friedlichen Ort und fahren weiter durch Farmland zu den einzigen zwei Locks auf dieser Strecke. Eine gemütliche Angelegenheit, da vor uns in der Schlange vier Boote warten und hinter uns schon bald einmal die nächsten dazu fahren. Das gibt doch immer wieder das eine oder andere Schauspiel, da es doch einige Neulinge sowohl auf dem Boot wie auch an der Schleuse hat. Nicht alle lesen auf jeden Fall das Handbuch vorher durch.
Die Schlange bei der zweiten Schleuse ist etwas kürzer und die Wartezeit kurz. Sogar noch kürzer dank einem hetzenden Schweden. Die Gegend wird hügeliger und wir fahren auf die Chirkbank zu. Das Aquädukt über das Tal ist nicht lang und recht breit. Die Zugbrücke daneben sieht mit ihren grossen Bögen aber spektakulär aus. Da wir im Convoy fahren brauchen wir uns nicht um den Gegenverkehr zu kümmern und fahren nach dem Aquädukt gleich hinein in den Chirktunnel. Nach 459 yds kommen wir im Wald wiederum heraus und suchen uns einen Ankerplatz.
Chirk ist die Heimat von Cadbury - natürlich müssen wir diese Schokolade, die sich auf der Insel doch einige Beliebtheit erfreut, versuchen. Wir spazieren vorbei an der Kirche durch einen kleinen Teil des Dorfes und versuchen anschliessend doch Chirk Castle - ein Schloss aus dem 15. Jahrhundert - wenigstens aus der Nähe zu sehen. Trotz langer Wanderung durch Schafweiden und Wälder erhaschen wir nicht einen Blick davon. Das Hotel Hand bietet leider kein Abendessen an, aber ein Apéro gibt es alleweil und das Nachtessen im Bistro daneben hat auch gut geschmeckt.
